Second World...

  Startseite
    Nebelstreifen
    Kranke Welt...?
    Spielkind
    Die kleinen Dinge
    Fundstück des Tages
    Buch-staben
  Über...
  Archiv
  Wolkenkind
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Das GroFaFo
   Sven's Wortschmiede
   Dailors lustiges Rollenspiel
   Budenzauber
   Rubacava
   Der Packetblogger
   Der Shopblogger
   Count your Sheep
   Behindertenparkplatz
   Bildblog
   Jens' DSA-Seite
   Taxiblog
   Werbeblogger
   TVblogger
   First World... Realities



Keine Zielgruppe

kostenloser Counter



http://myblog.de/wolkentage

Gratis bloggen bei
myblog.de





Buch-staben

Otherland (Vorsicht Spoiler)

Ich lese gerade Otherland - Stadt der goldenen Schatten von Tad Williams, dem Autor meiner Lieblingsfantasysaga 'Der Drachenbeinthron'.

Ich bin fast am Ende des ersten Bandes und nun ist es Tad Williams gelungen mich zu ?berraschen, wie es zuvor selten einem Autor gelungen ist...

In diesem Buch gibt es einen 14-j?hrigen Jungen, Orlando, eine der Hauptpersonen... man erf?hrt immer wieder, dass der Junge krank ist und vermutlich nicht mehr lange zu leben hat und sich deshalb so verbissen auf die Suche nach dieser 'Vision' macht, die er hatte, es wird jedoch nicht erw?hnt woran der Junge erkrankt ist.
Also im Kopf die 'Standartkrankheiten' durchgegangen, die Autoren so gerne Verwenden 'Leuk?mie, Aids, Krebs, etc.', irgendwas davon wirds schon sein und wieder abgehakt.

Und dann dieser eine Satz: "Ich habe Progerie..." und ein richtig sch?ner Holzhammereffekt den er auf mich hatte. (Dieser Holzhammer ist vermutlich leider bei vielen anderen Leuten nicht effektiv, da Progerie eine relativ unbekannte, da sehr selten vorkommende Krankheit ist...)
Schnell nochmal viele Stellen im Buch durchgebl?ttert... Stimmt, nirgends wird beschrieben wie Orlando denn aussieht, was aber bei mir untergegangen ist da die Beschreibungen der Personen sowieso meist erst nach und nach im Lauf der Geschichte erfolgen...

Ich finde es sehr erstaunlich dass Williams hier ausgerechnet diese Krankheit gew?hlt hat und bin h?chst gespannt wie er im weiteren Verlauf der Geschichte damit umgehen wird.
Aber ich finde es auch interessant und gut dass er diese Krankheit ausgew?hlt hat, denn bis auf die allj?hrlichen 'Ach guckt mal die armen entstellten kleinen dutzidutzi-Kinderlein'-Berichte bei SternTV h?rt man nur sehr sehr selten etwas ?ber Progerie...

F?r alle die nicht wissen was Progerie ist, ein kleiner Auszug aus dem Wikipediaartikel :

"Progerie (auch Progeria - w?rtlich: "fr?hes Alter" -, Progeria Infantilis oder Hutchinson-Gilford-Syndrom abgek?rzt HGPS) ist eine sehr seltene Erbkrankheit, die ein vorzeitiges, ?berschnelles Altern verursacht. (...) Auff?lligstes Merkmal ist eine vorzeitige Vergreisung der betroffenen Kinder. Symptome der Erkrankung sind Haarausfall, Arterienverkalkung, Kleinwuchs, Verlust des Unterhaut-Fettgewebes und Osteoporose. Die Kinder werden unauff?llig geboren und entwickeln erste Symptome im Alter von 6-12 Monaten. Die h?ufigsten Todesursachen sind Herzinfarkt und Schlaganfall, die bereits im Kindes- oder Jugendalter auftreten. Das Altern verl?uft f?nf- bis zehnmal schneller als bei Menschen ohne diese Besonderheit."


Ich bin sehr gespannt wie das Buch weitergehen wird und wie sich die Geschichte f?r Orlando weiter entwickeln wird....
(auch wenn ich gerade feststellen musste dass es die weiteren 3 B?nde nicht als Taschenb?cher gibt )
1.11.05 11:39


Ich lese im Moment "Magic Cottage - Das Haus auf dem Land" von James Herbert, mit dem vielversprechenden Untertitel "Dies ist - bei Gott - keine Gute-Nacht-Geschichte"

Ein junges Paar, er Musiker, sie Illustratorin, ziehen in ein kleines Cottage irgendwo im englischen L?ndlichen nirgendwo. Zuerst sind sie wahnsinnig verliebt in das wundervolle Cottage, seine Atmosph?re, seine 'Magie'... doch dann beginnt sich alles irgendwie zu ver?ndern... und dann sind da auch noch die Leute aus dieser Sekte nebenan, die irgendwie ein bisschen ZU freundlich sind...

Von der Beschreibung her eine Geschichte wie man sie schon dutzendmal gelesen gesehen zu haben glaubt, ?berzeugt weiterzulesene hat mich aber, dass auch darauf, dass die Story an sich nichts neues ist, im Buch eingegangen wird:

~~~~~

Zitat aus dem Buch, Seite 10

Sie haben den Film gesehen, Sie haben das Buch gelesen... Sie kennen das; es war schon so oft da: Das junge Paar findet das Haus seiner Tr?ume, die Frau ist ?bergl?cklich, der Mann freut sich auch, hat sich allerdings besser unter Kontrolle; sie ziehen ein, die Kinder (normalerweise eins von jeder Sorte) toben durch die leeren R?ume. Aber WIR wissen, das hier irgend etwas nicht stimmt, denn wir kennen den Titel und haben Eintritt bezahlt.
Langsam kommen die DINGE ins Rollen. Etwas schlimmer lauter in jenem abgeschlossenen Raum, den man nur ?ber quietschende alte Treppenstufen erreicht, oder es atmet ETWAS im Keller unten, und der ist m?glicherweise sowieso auch der Eingang zur H?lle.
Sie kennen die Geschichte. Zun?chst einmal bemerkt Papi gar nicht, dass seine Familie um ihn herum durchdreht - er glaubt einfach nicht an das ?bernat?rliche oder an Dinge, die nachts durch die Gegend schlurfen, und nat?rlich existieren f?r ihn auch keine Vampire. Bis auch ihm etwas zust??t. Dann ist die H?lle los, buchst?blich.
Das ist ihnen so vertraut, als h?tten sie die Geschichte selbst geschrieben.
Okay, die hier ist ?hnlich. Aber doch anders.

~~~~~

Ich bin jetzt etwas ?ber die H?lfte des Buches und es gef?llt mir sehr gut. Es ist ein eher stilles Buch, kein Splatter-Horror, kein Stephen-King-Horror (was ja auch net schlecht ist), sonder eher leiser feiner Grusel, mit Andeutungen und kleinen Hinweisen.
Manchmal hat man als Leser fast das selbe Gef?hl wie die Hausbesitzer, man wei? zwar das grade etwas ganz ganz seltsames geschehen ist, dass einfach nicht normal ist, andererseits ist doch jetzt wieder alles normal und sch?n, das kann doch grade nicht wirklich passiert sein...
24.9.05 12:00


Gerade fertiggelesen: Tanja Kinkel, "Die L?win von Aquitanien" (zum vierten Mal gelesen)

Ein wundervolles Buch ?ber eine wundervolle Frau, stark wie ein Fels, ehrgeizig und stolz und doch so gef?hlvoll...
Eine farbenfrohe Erz?hlung, die einem das 12. Jahrhundert und die Zeit von Richard L?wenherz ganz nahe bringt, es einen beinahe sehen l?sst...
Beeindruckend und auf jeden Fall empfehlenswert!
22.11.04 12:53





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung